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Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Blutdruck

Eine Patientin berichtete uns, dass nach Jahren erfolgloser medikamentöser Behandlung des Bluthochdrucks (140-150/90-95) bei ihr eine Weizen-Intoleranz und eine Laktose-Intoleranz festgestellt wurden. Bereits 14 Tage, nachdem sie Weizen und Laktose aus ihrer Nahrung weggelassen hatte, hat sich ihr Blutdruck normalisiert (Werte um 100-115/70-80).

Nahrungsmittel- beziehungsweise Lebensmittel-Unverträglichkeiten entstehen, wenn Nahrungsbestandteile durch geschädigte Bereiche des Dünndarms in den Körper gelangen und dort vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt und bekämpft werden.

Warum kann die Darmwand geschädigt sein? Falsche Ernährung und Lebensweise tragen dazu bei. Alkohol, Stress, Medikamente, Infektionen oder Umweltgifte können die Darmschleimhaut beschädigen. Auch andere Wege zur Erlangung einer Allergie sind beschrieben worden - zum Beispiel bei der Pollenallergie das Einatmen der Pollen. Nachweislich haben eingeatmete Feinstäube (Rußpartikel, die als umweltbelastendes Ergebnis des Straßenverkehrs zunehmend in die Kritik geraten) einen negativen Einfluss auf den Blutdruck.

Ganz gleich, ob es sich bei Allergien und Unverträglichkeiten um eine Weizenallergie, eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder eine Lactose-Intoleranz handelt: Alle diese Erkrankungen können von einem Bluthochdruck begleitet sein. Oft finden Ärzte die Ursache nicht und behandeln den Bluthochdruck mit Medikamenten, anstatt eine Ernährungsumstellung zu empfehlen.

Bei einer festgestellten Histamin-Unverträglichkeit werden hoher Blutdruck ebenso wie Tachykardie und Herzrhythmusstörungen, aber auch Hypertonie als Begleiterscheinung genannt. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Lactose-Intoleranz wird auch über Hypotonie und Extrasystolen berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens klinisch relevanter Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird mit 1 bis 2 Prozent der Bevölkerung angegeben. Nach eigenen Angaben befragter Menschen liegen die Zahlen deutlich höher - nämlich bei 10 bis 20 Prozent. Unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet eine von 200 Personen. Da aber nur 20 Prozent der Betroffenen das Vollbild dieser Erkrankung zeigen, werden von Zöliakie verursachte Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck oft nicht mit der Gluten-Unverträglichkeit in Verbindung gebracht.

Es sollte auch ein anderer Aspekt in Betracht gezogen werden: Wenn Sie Medikamente gegen eine Ihrer Allergien oder Unverträglichkeiten wie Histamin-Intoleranz nehmen (wenn diese für eine Senkung des Blutdrucks verantwortlich gemacht wird), kann es sekundär zu einer Steigerung des Blutdrucks kommen.

Quellen:

Alle Inhalte sind medizinisch-fachlich geprüft und werden mehrmals pro Jahr überarbeitet. Letzte Aktualisierung von Sabine Croci (09/2019).
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